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Alt 07.03.2007, 21:13   #65
Speedy888
 
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Feierleiche, du hast sicherlich nicht unrecht, und die Trainingszeit lässt schon auf ein
fundiertes Wissen schließen.

Allerdings sehe ich es etwas anders.
Das die Roids ein Faktor für den Tod waren sollte klar sein, es gibt nicht viele Menschen
die mit 30 "ins grab beißen", woraus man schließen kann, das der Faktor Roid keine
unbedeutende Rolle gespielt hat.Beweisen ist schwer, da, wie du sagtest sicher auch
andere Faktoren wie genetische Anfälligkeiten oder sonstiges eine Rolle spielen.

Aber es ist Fakt das Roids die Anfälligkeiten und den prozentualen Anteil an Erkrankungen ansteigen lässt.Klar ist auch das niemand damit rechnet mit 30 wegen "etwas stoff" wie du sagtest, zu sterben.Auch wenn hier wieder keine genauen Angaben vorliegen und nur er selbst seine verwendeten Dosen weiß.

Ich behaupte einfach mal das Menschen die sich ungesund ernähren,Roids nehmen oder sonstiges im Mittel kürzer leben.Ob man nun dem Durchschnitt entspricht ist
was anderes.
Aber man sollte sich doch einfach im klaren sein, das man die Anfälligkeit um einen Faktor erhöht und GENAU DIESER Faktor der entscheidende sein KANN.
Ob man genetisch vorbelastet ist oder sonstigen vorbestimmten Einflüssen ausgesetzt ist, nimmt man nicht wahr bzw weiß man nicht.
Pfeift man sich allerdings Steroide rein sollte man sich diesen Gefahren bewusst sein.
Ob man nun mit so einem frühen Tod, der nicht einmal der Norm für Steroid-User
entspricht rechnet, ist unwahrscheinlich.
Auch daran zu sterben ist unwahrscheinlich,ob es so extrem unwahrscheinlich ist, wie du es beschreibst kann ich nicht beurteilen.
Aber ich weiß, dass die Todesstatistik für Roid-User(falls es eine gibt)genau wie jede andere Todesstatistik zu Stande kommt durch Menschen die später als der Durchschnitt sterben, welche die dem Durchschnitt entsprechen, aber eben auch welchen die unter dem Durchschnitt liegen.

Fazit:Zu sagen der Stoff ist Schuld wäre dumm.
Zu sagen der Stoff spielt für den Tod keine Rolle wäre unwahrscheinlich.
Zu sagen er hätte es sich denken können ist das dümmste was man sagen kann
Zu sagen er hätte es vermeiden können weiß man nicht

Was ich sagen will ist, das es sehr traurig und auch selten ist, das ein Mensch so früh
stirbt(Unfälle ausgeschlossen), aber nur so entstehen Statistiken..
Ich denke es geht einfach darum die Faktoren für Krankheiten soweit möglich zu
reduzieren.Wer hier zusätzliche Belastungen als notwendig betrachtet ist anfälliger
und muss sich in eine andere Statistik einordnen und sollte sich auch hier mit den Extremfällen(sowohl sehr langes leben trotz AS, aber auch sehr kurzes)beschäftigen.
Die Wahrscheinlichkeit zu einem extrem zu gehören ist unwahrscheinlich für den einzelnen, aber in der Menge doch ein natürliches Ereigniss.

Meine Meinung zum Mittwoch.
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