@mobbdeep: Ich finde es ja auch nicht gut, aber offenbar gibt es einen Zustand zwischen Bewußtsein und Illusion, zwischen Wissen und Verdrängen, der sich Außenstehenden nicht erschließt. Man könnte das Stoffen vllt. mit Risikosportarten vergleichen, wo man um des Kicks willen Risiken die man durchaus erkennen müßte verdrängt, immer hart am Abgrund langschrammt, und immer glaubt oder doch wenigstens hofft es träfe wenn überhaupt dann immer nur die Anderen, man selber passe schon auf, sei klüger als die Anderen, wisse besser bescheid und könne deshalb die Klippen umschiffen.
Und der eine oder andere hat sogar Glück dabei, aber genausogut könnte er schon am nächsten Tag unvermutet Schiffbruch erleiden, nur das ist dann eben "Pech", und man hätte genausogut von einem Auto überfahren werden können. Das ist wie bei einem Alkoholiker, der wird Dir auch erklären daß er ja gar nicht viel trinkt, daß das bißchen schon nichts ausmache, daß er jemanden kenne der sein ganzes Leben gesoffen hat und trotzdem 78 Jahre alt wurde, während der Schmidt von nebenan mit 63 gestorben ist, obwohl der nie was getrunken hat. So ist das Leben.