Anabole Diät habe ich mal für 4 Monate echt streng gemacht, was heißen will , daß ich unter den grundsätzlich empfohlenen 30 g KH pro Tag geblieben bin. 68 g habe ich noch nie gehört, wäre für mich definitiv zu viel gewesen. Die schlagen bei mir direkt an und ich wäre sonst nicht in die Ketose gekommen.
Diese strenge Form geht einem aber erfahrungsgemäß nach recht kurzer Zeit echt auf den Keks, weil die Lebensmittelauswahl -sagen wir mal- ungewöhnlich ist. Ich habe mich bei meinem kohlehydratreichen Tag (einer in der Woche) jedenfalls ständig grausam überfressen. An den KH armen Tagen kommt es bei ziemlich vielen zu Verdauungsstörungen, die sich aber mit Leinsamen in den Griff kriegen lassen. Mit der Zeit gewöhnt man sich an 5 Eier mit Speck am Morgen und manchmal auch noch am Abend. Irgendwann kann man die aber nicht mehr sehen. Vom Ergebnis her war ich sehr zufrieden, habe 10 kg abgenommen, bei gleichem Trainingsprogramm. Dabei haben sich die Blutfettwerte auch nicht zum Nachteil verändert (wie ja auch allgemein prognostiziert wird).
In der Zeit war ich auch insgesamt bissiger, falls ihr versteht, was ich meine.

Erfahrungsgemäß brechen die meisten die anabole Diät wegen der eingeschränkten Lebensmittel ab, was ich sehr gut verstehen kann. Wer sie dennoch durchhält, wird meiner Erfahrung nach jedoch Erfolg haben.
Einen Versuch ist es bestimmt wert, ich kenne aber keinen, der die länger gemacht hat, als ich.