im grunde bin ich reiner kampf und kriegskünstler. habe also mit dem eigentlichen bodypump nichts zu tun. meine erfahrung im kampfkunst bereich hat mir gezeigt, dass der muskelaufbau auf masse für die techniken nicht gerade von vorteil ist. jedoch habe ich das gefühl, dass viele kampfskünstler sich diesen aspekt zu sehr zu herzen nehmen um
1. ihre Eifersucht gegenüber den Menschen die einen mega-bizeps haben zu überspielen und sich ihnen überlegen zu fühlen
und
2. auch zu faul sind wirklich hart zu trainieren.
man erzählt sich auch, dass die flexibilität und die geschmeidigkeit mit der masse der muskeln nachlässt.
ich denke es ist gut, seinen körper zu stählen und robust zu machen-doch in den effektivsten kampfkunst und kriegskunst arten die auf reine verteidigung ausgelegt sind, braucht man überhaupt keine kraft und manchmal ist sie sogar hinderlich.
im karate, kickboxen, taekwondo, muay-thai hinegegen (die systeme die mittlerweile sehr "versportlicht" sind) ist die kraft ein großer faktort (neben der körpergröße) weshalb man siegt.
wenn man sich profikampfsportler ansieht, dann haben sie schon echt eine super figur (im vergleich zu einem reinen bodybuilder wirkt er natürlich noch sehr zart^^)
ein gutes beispiel hierfür ist ross enamait (falls ihn jemand kennt)
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in der MMA szene kämpfen nur noch zwei riesen schränke mit roher gewalt-was, meiner ansicht nach, straßenschlägern gleich kommt.
ich bin zwar recht sportlich, doch ich bin auch "dünn" (1,70 - mit 65 kg)
im großen und ganzen habe ich eine gute definition aber nicht viel masse.
nun würde ich gerne wissen, was eure erfahrung ist und was ihr mir empfiehlt? soll ich masse aufbauen oder lieber auf die geschmeidigkeit achten? oder sind das alles nur gerüchte?
mich würde auch interssieren wie lange ihr schon den kampfsport betreibt, welchen kampfsport ihr betreibt und was eure erfahrungen in bezug auf krafttraining bzw. masse-aufbau sind?
ich kann ja auch nochmal ein altes bild von mir reinstellen wenn es von interesse ist.
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Mizu no kokoro - das Herz ist wie Wasser
bestes beispiel hierfuer ist bob sapp...riesen schrank,maechtige muskeln...aber null technik
der ist auch voll unbeweglich!
kimbo ist halt streetfighter...kann gut einstecken und ist wild...aber nicht wirklcih technisch...
wenn du masse hast und nicht sofort gewinnst haste quasi schon verloren...die muskeln zehren zu sehr an den kraftreserven und man kriegt keine luft mehr.
bestes beispiel hierfuer ist crocop... der kerl hat oberschenkel wie baumstuempfe...aber man hat schon bei vielen kaempfen gesehen das ihm einfach die puste ausgeht...da waere weniger masse vorteilhafter...
jedoch ist dann sein vorteil seines unmenschlichen highkicks geschwaecht...
man muss sich eben fuer eine sache entscheiden
und geschmeidigkeit hat damit nichts zu tun...solang du keine roidgesponsorten muskelberge hast biste immernoch top beweglich...aber durch groessere masse ist auch eine groessere belastung auf den bewegungsaparaten da... und wie schon gesagt...ausdauer!
Masse bringt in reiner Kampfkunst irgendwie gar nichts. Weil es ja sehr viele stile gibt, da wo viel gesprungen wird und auch sehr viel Beinarbeit zu sehen ist. Je mehr masse je schlechter:
1) die Bewegung von Bein und Körper und...
2) je mehr man wiegt je mehr Probleme hat man die Schwerkaft zu bewältigen.
Natürlich ist es auch möglich seinen Körper zu definieren, dafür ist die Disziplin in Kampfsportarten da, viele flüssige bewegungen um den Körper regelmäßig fit und geschmeidig zu halten.
Gruß
Der Dunkel
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..::.. In jedem Fight kann man die Position wechseln, man muss nur einen Weg finden ..::..
also ein "vorbild" ist für mich ross enamait und wie ihr auf meinem bild sehen könnt, bin ich jetzt nicht so der bodybuilder bzw. masse-typ. ich hatte mal überlegt das ein wenig zu machen, doch in dieser zeit trainiere ich lieber anders ^^
gibt es denn jemanden der viel masse hat und darüber berichten kann ob es ihm jetzt in sachen kampfsport/kampfkunst im weg steht oder fördert?
oft ist es auch so, dass man aufgrund seines körperbaus auf seine kämpferischen fähigkeiten "beschränkt" wird - aber das ist eine andere geschichte... .
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Mizu no kokoro - das Herz ist wie Wasser
ich habe mich mal so ein bisschen hier reingelesen und kann mitreden.
Ich mache selber 12 Jahre Kampfkunst (Hap Ki Do, Kung Fu, Taekwondo).
Als der Hap Ki Do -Verein noch bestand, hatte wir eine sehr muskulösen Mann bei uns, der Bodybuilding betrieb.
Wenn man ihn sich angesehen hat, hat man gedacht, dass er schon seine Zeit braucht, bis er mal diese Muskelmassen in Bewegung gesetzt hat, aber nach ihm war nur noch mein Sensei schneller, obwohl ich 3 Gürtel über ihm war.
Seine ennomren Muskelmassen haben ihn in keinster Weise in seine Schnelligkeit oder gar in der Beweglichkeit eingeschränkt.
Wenn Ross Enamait ein Vorbild für dich ist, lies am besten erstmal die Artikel auf seiner Homepage. Da wird ausführlich über die Probleme berichtet, die hier diskutiert werden. Also darüber ob Muskeln hinderlich sind in puncto Schnellkraft/Kraftausdaer oder nicht, ob Masse unbeweglich macht etc..
Ich mache übrigens Bodenkampf und zusätzlich 4*15 Minuten pro Woche Kraft. Mich bringt das Krafttraining auf jeden fall eher nach vorne als nach hinten. Und durch regelmäßiges Dehnen ist die Beweglichkeit auf jeden fall gewährleistet.