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Frauen sind nun mal evolutionstechnisch gesehen eher monogam als Männer.
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Naja komm. Evolutionstechnisch macht die Fremdgehtradition bei beiden Geschlechtern Sinn.
Der Mann kann seine Gene an möglichst viele Frauen weiter geben, die Frau hat eine höhere Chance dass ihre wertvollen Gene in einem möglichst Überlebensfähigen Kind weiterleben und so weitervererbt werden. Klasse statt Masse.
Dazu braucht Frau aber einen Mann, vornehmlich für zwei Dinge:
1. Den guten alten Eierlikör (auch Sperma genannt)
2. Den Mann als Beschützer und Ernährer
Und wer ist der beste Beschützer und Ernährer?
Der Mann der treu ist und sich hingebungsvoll um seine Frau kümmert. Er geht von Morgens bis Abends Mammuts jagen, der Schutz und das Wohlergehen seiner Familie geht ihm über alles. Nie würde er sie hängen lassen. Eine Dolle Sache in Zeiten ständig drohender Not.
Nennen wir ihn mal Fridolin Familienvater.
Leider hat Fridolin zugunsten seiner Sozialen Ader (nicht umsonst eine Eigenschaft die den Frauen zugeschrieben wurde) eine "männliche" Eigenschaft weniger gut entwickelt: die Aggression. Aggression macht uns Menschen aber erfolgreich, damit (über)lebt es sich auf Dauer leichter.
Und da kommt unser Weiberheld ins Spiel. Ein Typ auf den die Frauen von Natur aus stehen. Groß, stark, aggressiv, selbstbewusst, tiefe Stimme, breitschultrig, draufgängerisch - die Männlichkeit in Person, fürs Überleben wie geschaffen. Nennen wir ihn einfach mal Ronny Kohlmann.
Was tut die kluige Frau also, um das bestmögliche Überleben ihrer Nachkommen zu sichern?
Sie schafft sich das beste Umfeld für ihre Kinder (Die Obhut des Fridolin Familienvaters) und mischt ihren Genpool mit den 1a-Überlebensgenen von Ronny Kohlmann. Da wir Männer auch nicht ohne sind und uns dieses Fremdgehspielchen auch entgegen kommt (wir erinnern uns: Die Gene möglichst weit gestreut verteilen) sagt der Höhlenmensch-Ronny auch nicht nein (tatsächlich: eure Freundin ist Abends also nicht mit "den Mädels unterwegs" sondern bei mir. Schöne Grüße übrigens) und schwuppsdiwupps haben wir eine neue Generation quickfideler und bestens umsorgter Höhlenkuckuckskinder.
Fremdgehen ist also eine ausgeklügelte Überlebenstaktik die es schon immer gab, immer geben wird und die zu den Menschen ebenso dazugehört, wie Fremdvögelei bei den Tieren verbreitet ist. Wir sollten uns also nicht die Frage stellen warum fremdgevögelt wird, sondern warum NICHT fremdgevögelt wird.
Fridolin Familienvater ist natürlich sauer, aber fast völlig machtlos, weil sein Frauchen natürlich nicht blöd ist und ihm weismacht dass Sohnmann seinen Lenden entspringt. Davon hängt übrigens auch das Überleben der Göttergattin ab, denn eine Fremdgeherin will kein Mann versorgen.