Volker und Robert spielen Karten. Doch nicht irgendein Standardspiel — nein, sie lassen es richtig krachen und erfinden ausgefeilte Regeln:
Sie nehmen n Papierkarten (n ist irgendeine Zahl größer 0) und schreiben darauf jeweils die Zahlen 1 bis n. (Bei bspw. n=3 gibt es also die drei Karten mit Beschriftung jeweils 1,2,3).
Die Karten bleiben aufgedeckt. Jeder darf abwechselnd eine Karte auswählen und muss dann zusätzlich alle anderen Karten wegnehmen, deren Nummer ein Teiler der Kartennummer ist.
Derjenige, der die letzte Karte nimmt, verliert. Robert fängt mit dem Ziehen an.
Beispiel n=4: Robert nimmt die Karte 4 und muss dann auch 1,2 nehmen. Volker ist nun dran, nimmt die 3 und hat verloren.
Volker sagt nun entrüstet: bei n=4 ist es ja klar, dass du gewinnst. Probieren wir doch mal n=10, dann finde ich sicher einen Weg, dich zu schlagen!
…doch Volker verliert wieder!
Er fügt nun eine Karte ‚11‘ hinzu (n=11), aber verliert wieder!
Robert spannt entspannt seine Waden an und lässt seinen Schienbeinmuskel vergnügt zucken. Er sagt: kein Wunder, für n>1 habe ich immer eine Gewinnstrategie, egal wie du spielst!
Hat Robert recht und wenn ja, wie ist das möglich?
