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  1. #31
    Zitat Zitat von Aqua75 Beitrag anzeigen
    Maße habe ich nicht genommen.
    Zugenommen habe ich auch nicht.
    Über die Zuwächse habe ich kein Protokoll geführt.
    Schade. Das wären wenigstens mal messbare Werte gewesen, anhand denen man feststellen könnte, ob das ganze nicht nur gefühlt gut ist.


    Zitat Zitat von Aqua75 Beitrag anzeigen

    Also nochmal:
    Derec Nance isst seit über 9 Jahren ausschließlich rohes Fleisch und ist laut ärztlicher Blutuntersuchung kerngesund:
    https://www.galileo.tv/video/der-nur-fleisch-esser/
    So oft, wie du nun seinen vollen Namen schon erwähnt hast, sollte man doch meinen, dass du ihn auch richtig schreiben kannst. Vielleicht solltest du deinen vielfach angepriesen, besonders gut ausgearbeiteten Galileo-Beitrag ansehen, da ist der Name sicherlich nochmal zu lesen. Hier nochmal der Link, falls du ihn nicht finden solltest: https://www.galileo.tv/video/der-nur-fleisch-esser/

    Mal davon ab hat Derek Nance enorme Probleme mit Nahrung im Allgemeinen gehabt, bevor er damit anfing, zu nennen wären: Übelkeit, Erbrechen, Schwindel. Ich denke mal nicht, dass du einen ähnlichen Leidensweg hast oder hattest, wie er und aus diesem Grund sehe ich ihn als einen Ausnahmefall an. Bei ihm mag das sicher alles gut funktionieren, aber solange du hier keine nachweislichen positiven Effekte liefern kannst, ist und bleibt das ein Ausnahmefall und ich halte es nicht für richtig anderen blind zu empfehlen, sie sollten doch NUR noch rohes Fleisch zu sich nehmen.
    Geändert von Chaser (20.06.2019 um 16:34 Uhr)

    •   Alt

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      Muskelbody.info
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  2. #32
    Zitat Zitat von Aqua75 Beitrag anzeigen
    Dann solltest Du bei Dir damit anfangen.
    Warum sollte ich? Erstens bin ich qualifiziert, zweitens habe ich mehrere konkrete Aspekte genannt, von denen Du keinen einzigen widerlegen konntest und drittens deckt sich meine fachliche Meinung mit wissenschaftlich validiertem Datenmaterial und den Empfehlungen von Gesellschaften wie der DGE und der WHO. Wer von diesen Grundsätzen abweichen will oder sie in Frage stellt, also Du, ist derjenige, der für seine Thesen objektivierbar Beweis wird antreten müssen. Daß Du Dich nach dem Genuß rohen Rindfleischs - subjektiv empfunden - besser fühlst, ist genauso wenig objektivierbar, wie sich ein Einzelfall (Derek Nance) verallgemeinern läßt. Immerhin ist mit in den Blick zu nehmen, daß Millionen Bodybuilder das gerade nicht so praktizieren, gleichwohl aber in ihrem Sport oft sehr erfolgreich sind.

    Ziel des Bodybuildings ist allgemein der Zuwachs an Muskelmasse, der regelmäßig mit einer Zunahme an Körpergewicht einhergeht. Du schreibst selbst, trotz Deiner Super-Duper-Rindfleisch-Kost NICHT zugenommen zu haben. Nicht einmal Kraftzuwächse kannst Du belegen. Unter dem Strich reduzieren sich Deine vermeintlich positiven Erfahrungen auf das bloße Gefühl mehr Power zu haben. Das hält einer wissenschaftlichen Prüfung nicht stand. Der typische Bodybuilder verfolgt andere Ziele, als sich lediglich stärker zu fühlen, von daher sind Deine fragwürdigen Empfehlungen für die hiesige Zielgruppe von keiner praktischen Relevanz.
    Geändert von robert234 (20.06.2019 um 16:50 Uhr)

  3. #33
    Wie gesagt habe ich seitdem ich rohes Fleisch esse, mehr Power, bin einfach viel fitter und kann beim Training mehr leisten.
    Ist mir egal ob Ihre beide das falsch findet oder was auch immer.
    Denn Ich finde es richtig und gut.

    Also nochmal:
    Der Typ hier isst seit über 9 Jahren ausschließlich rohes Fleisch und ist laut ärztlicher Blutuntersuchung kerngesund:
    https://www.galileo.tv/video/der-nur-fleisch-esser/

    So, das war es mit meiner Psychotherapie für Euch Beide.
    Denn Ich denke, dass Eure Erkenntnisprobleme unheilbar sind.
    Euch geht es nur darum die Leute davon abzuhalten rohes Fleisch zu essen. Miese Masche.

  4. #34
    Zitat Zitat von Aqua75 Beitrag anzeigen
    Wie gesagt habe ich seitdem ich rohes Fleisch esse, mehr Power, bin einfach viel fitter und kann beim Training mehr leisten.
    Ist mir egal ob Ihre beide das falsch findet oder was auch immer.
    Denn Ich finde es richtig und gut.
    Das ist schön für dich. Du musst daher aber nicht missionarisch durch die Gegend laufen und deine faszinierenden Erkenntnise in immer wiederkehrenden Tiraden von dir geben.

    Zitat Zitat von Aqua75 Beitrag anzeigen
    Also nochmal:
    Der Typ hier isst seit über 9 Jahren ausschließlich rohes Fleisch und ist laut ärztlicher Blutuntersuchung kerngesund:
    https://www.galileo.tv/video/der-nur-fleisch-esser/
    Magst du den Link vielleicht noch 10x posten? Ich habe ihn in diesem Thread noch nicht gesehen bisher.

    Zitat Zitat von Aqua75 Beitrag anzeigen
    So, das war es mit meiner Psychotherapie für Euch Beide.
    Denn Ich denke, dass Eure Erkenntnisprobleme unheilbar sind.
    Euch geht es nur darum die Leute davon abzuhalten rohes Fleisch zu essen. Miese Masche.
    Ich esse gern Mett, was auch rohes Fleisch ist. Aber eben nicht ausschließlich. Und komisch, mir geht es auch wunderbar. Du hingegen versucht die Leute auf eine extreme Schien zu ziehen, wo nichtmal auf breitem Band erwiesen ist, dasses gut ist, oder sonstwas. Da gibt es EINEN, der seit 9 Jahren so lebt und dem gehts gut. Nur weil Helmut Schmidt trotz starkem Tabakkonsums 96 Jahre alt geworden ist, heißt das nicht, dass Rauchen nun besonders gesund ist. Wie du siehst, nur weil etwas bei einer Person gut geht, oder gut klappt, ist das noch lange keine allgemeingültige Bestätigung einer Theorie.

    Psychotherapie... Schaumschlägerei wohl eher.

  5. #35
    Zitat Zitat von Aqua75 Beitrag anzeigen
    Wie gesagt habe ich seitdem ich rohes Fleisch esse, mehr Power, bin einfach viel fitter und kann beim Training mehr leisten.
    Was sich aber nicht in meßbaren Erfolgen niederschlägt. Das hat wohl jeder hier verstanden, objektivierbar wird es aber nicht dadurch, daß Du es möglichst oft behauptest.

    Bemerkenswert finde ich, daß Du einerseits sehr deutlich zum Ausdruck gebracht hast, was Du von Schulmedizinern allgemein so hältst, andererseits aber ausgerechnet auf eine ärztliche Untersuchung einer Einzelperson verweist. Dabei versteigst Du Dich auch noch zu der abenteuerlichen Behauptung, daß man durch eine Blutuntersuchung den Nachweis erbringen könne, ob jemand kerngesund sei. Es gibt viele Menschen mit schwersten Erkrankungen, deren Blutbefunde einwandfrei sind. Denn viele Krankheiten führen zu keinen Veränderungen im Blutbild, andere machen das zwar, aber wenn man das bei denen bereits im Labor nachweisen kann, ist es mitunter zu spät.

    Was Du "Erkenntnisse" nennst, ist schiere Demagogie. Ich kann mich nur wiederholen, von mir aus kannst Du ein ganzes Rind auffressen, von mir aus mit Augen und Ohren und natürlichem Darminhalt. Das hier aber als allgemein empfehlenswerte Ernährung zu verkaufen, ist schlichtweg Blödsinn. Psychotherapien dürfen im übrigen nur ausgebildete Psychotherapeuten durchführen, wenn Du meinst hier solche durchgeführt zu haben, war das eine strafbare Handlung.

  6. #36
    Gut dass Chaser Mett angesprochen hat, daran möchte ich gerne anknüpfen. Bestimmt gibt es Leute, die sich jeden Morgen ein bis zwei Mettbrötchen reinziehen und auch ab und an Sushi (mit rohem Fisch) essen.

    Sind diese Menschen nun gefährdet, durch die langfristige Keimaufnahme krank zu werden? Oder besteht das Risiko eher darin, dass aufgrund eines fehlerhaften Produktionsablaufs einmalig zu viele Keime enthalten sein könnten, was dann gesundheitsschädlich ist?

    Im ersteren Fall hieße das, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte für die Keimbelastung von rohem Fleisch nur für gelegentlichen Konsum ausgelegt sind, jedoch nicht für Dauerkonsum. Im zweiten Fall könnte man argumentieren, dass dies auch mit Milchprodukten passieren kann, die in seltenen Fällen keimbelastet sein können und dann zurückgerufen werden müssen.

  7. #37
    Für den Konsumenten ist es nicht nachprüfbar, ob, womit und in welchem Ausmaß rohes Fleisch kontaminiert ist. Ich gehe davon aus, daß aus verschiedenen Gründen die Mehrheit der hiesigen Leser schon nicht täglich Rindfleisch wird kaufen können, schon gar nicht bei einem kleinen Metzger mit kurzen Verarbeitungsketten und Wegen. Viel eher dürfte das Fleisch beim normalen Einkauf im Supermarkt mit erworben werden, wo die Bedingungen von Schlachtung bis Ladentheke in der Regel ungünstiger sind. Von umetikettierten Gammelfleisch das angeblich frisch ist, wollen wir da nicht einmal anfangen. Auf die staatliche Lebensmittelüberwachung sollte man nicht mehr vertrauen, die sind personell überall derart reduziert, daß nur noch in sehr großen Zeitabständen stichprobenartig Kontrollen durchgeführt werden können.

    Wäre rohes Fleisch per se ohne Gefahren, zumindest aus mikrobiologischer Sicht, würde man nicht solche Warnhinweise lesen: https://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebens...geln_node.html

    Selbst wenn das Risiko von fleischinduzierten Infektionen oder Vergiftungen nicht bestehen würde, wäre eine fleischlastige Ernährung mit rotem Fleisch - wie hier empfohlen - ungesund. Rotes Fleisch enthält unter anderem viel Purin, das erwiesenermaßen zu Nierenschäden und Gicht führen kann, wobei der alte Leitspruch gilt, daß die Dosis das Gift macht.

    Geht es um das Fleisch als Proteinlieferant, so wäre Molkenprotein nicht nur preisgünstiger, sondern auch gesünder (weil purinfrei). Geht es um das Creatin, so stehen auch dafür, für den der meint er brauche es, fleischlose Alternativen zur Verfügung. Diese beiden Bestandteile des Fleisches wären es in der Hauptsache, die für Kraftsportler von Relevanz sind. Kontraproduktiv sind hingegen Cholesterin, Fett, Purin, Belastungen durch Antibiotika in der Mast oder Intoxikationen aus Futtermitteln.

    Milchprodukte sind - jedenfalls die im Supermarkt - technisch keimfrei gemacht und von daher unbedenklich. Der gern bemühte Verweis auf Steinzeitmenschen, deren Nahrung aus erlegten Tieren bestanden habe, geht schon deshalb fehl, weil man verkennt, daß deren Lebenserwartung einen Bruchteil derjenigen betrug, die man heute normalerweise erreichen kann und will. Die meisten organisch schädigenden Wirkungen hohen Fleischkonsums zeigen sich langfristig, so daß kaum je ein Steinzeitmensch in die Verlegenheit gekommen ist, diese zu verspüren.

  8. #38
    Danke für deine Erläuterungen Rob!

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