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  1. #196

    alte Platten wieder anbringen

    Auf dem Grundstück führen Treppenstufen nach unten zum Garten. Diese Steinplatten (?), sind locker geworden und wurden zur Stolperfalle, weil die etwas rausragten und wenn man ganz vorne auf die Stufe tapste, kippten die um. Wir hatten sie erst mal beiseite getan damals.

    Wenn ich die vorhandenen Steinplatten jetzt hier wieder befestigen möchte...wie würdet ihr vorgehen?

    Den Altkleber entfernen mit Bohrhammer und Meißel?
    Danach ggf. grundieren? Welchen Kleber benutze ich hierfür? Gibt es da einen speziellen für diese Steinplatten im Außenbereich?

    Ansehen ?

    •   Alt

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  2. #197
    Ganz ehrlich? Neuen Weg bauen, das sieht doch nicht mehr aus.

    Ansonsten alten Mörtel abstemmen und Platten in neues Mörtelbett einlegen. Wird aber - wie jede andere Methode zur Befestigung - nicht lange halten, da Wasser in die Plattenfugen dringen kann und die Platten bei Frost wieder abgesprengt werden.

  3. #198
    Einen neuen Weg zu bauen, kommt aus zeitlichen und monetären Gründen derzeit nicht in Frage. Deswegen wollte ich erst mal einfach diesen "Zustand" wieder etwas verbessern. Wäre es evtl. sinnvoll den Stein zu kürzen? Sodass er nicht mehr herausragt. Dadurch würde kein Gewicht mehr darauf lasten, wenn man ab und an ganz vorne drauftritt. Was sicher auch dazu geführt hat, dass er locker wurde...

    Welchen Mörtel/Kleber nimmt man da dann?

  4. #199
    Folgende Kiste kam im Rahmen von einer kleineren Entrümpelungsaktion zum Vorschein:

    ...

    Ich dachte erst "das wird ja wohl keine Munitionskiste sein" Ansehen ? ... aber was ist das? Habe die kleinen Büchsen nicht geöffnet - was wird denn normalerweise dort gelagert?
    Geändert von rv (03.09.2022 um 12:40 Uhr)

  5. #200
    Das sind Atomsprengköpfe für die V2.

  6. #201
    Okay, dann send mir doch per PN mal deine Adresse zu damit ich sie dir übergeben kann ^^ du hast bestimmt Verwendung dafür, oder Ansehen ?

  7. #202
    Ansehen ?

    So sieht es bei mir am Dachbodenfenster aus.
    Scheinbar direkt dran ist Steinwolle und darauf sind so Platten, sieht etwas nach sehr feinen Schaumstoff oder so aus, keine Ahnung.
    Die Dicke ist je nachdem wo man misst zwischen 12 und 17cm.
    Theoretisch hätte ich noch ca. 12cm mehr Platz für Dämmung.
    Aber ich habe momentan wesentlich besseres zu tun als das Dach noch besser zu dämmen, das mach ich vermutlich mal wenn es Dacharbeiten anstehen, was hoffentlich noch etwas dauert...
    Geändert von LordXerxes (27.08.2022 um 11:29 Uhr)

  8. #203
    Die gelben Platten sind nicht elastisch, richtig? Das sieht mir nämlich nach PUR-Platten aus, also geschäumtes Polyurethan. Deren Dämmwert ist sehr gut, das gilt aber nur für die winterliche Wärmedämmung. Gegen Hitze und Schall ist PUR nicht besser als Mineralwolle, da fehlt es einfach an Rohdichte/Masse. Die weißlich-graue Masse ist keine Steinwolle, das ist wahrscheinlich ein Naturdämmstoff wie Schafwolle oder Flachs.

    Ich habe es mal durchgerechnet mit folgenden Daten:

    - raumseitig Verkleidung mit Gipskartonplatten
    - 80 mm PUR-Platten vlieskaschiert (WLS 028 )
    - 70 mm Schafwolle (WLS 040)
    - Sparrenbreite: 100 mm
    - Sparrenabstand: 600 mm
    - Hinterlüftungsebene mit Außenluft
    - Dachhaut

    Da kommt dann ein U-Wert von 0,288 W/(m²K) heraus, das würde die Vorschrift also nicht erfüllen, wenn ich von den richtigen Dämmstärken und -materialien ausgegangen sein sollte.

    Beim sommerlichen Hitzeschutz würden hier die Werte pendeln zwischen 22,7°C und 28,2"C, das läge besser als bei Glaswolle oder Steinwolle, aber schlechter als bei Holzfaserdämmplatten oder Zellulosedämmung. Sozusagen der Mittelweg, das paßt auch zu Deinen Temperaturangaben. Das Maximum an Innentemperatur würde hier - bezogen auf allein diese Fläche - gegen 21 Uhr erreicht, vorher steigt es ab 12 Uhr deutlich und stetig an. Vormittags gegen 09 Uhr wird das Minimum erreicht. Die Phasenverschiebung beträgt 5,9 h, ideal wären aber 10 bis 12 h. Die Temperatur-Amplitudendämpfung beträgt nur 3,0, was sich aus der geringen Rohdichte der Dämmstoffe ergibt. Gut wäre hier ein Wert von mindestens 17,0, besser noch etwas mehr.

    Der Wärmeverlust läge bei 22 kWh pro m² und Heizperiode.

  9. #204
    Ja das ist absolut starr.
    Hört sich für mich erstmal garnicht so schlecht an Ansehen ?
    Natürlich gibt es mittlerweile viel viel bessere Dämmmöglichkeiten, aber diese hier muss noch ein paar Jahre halten.

  10. #205
    Die wird auch halten, allerdings solltest Du dafür sorgen, daß die PUR-Platten nicht mit UV-Strahlung in Kontakt geraten. Das dort an dem Fenster ist also genau falsch, klebe einfach so ein Aluklebeband über die gelbe Kante, damit da kein Licht mehr rankommt.

  11. #206
    Wieder etwas gelernt. Wusste nicht, dass gewisse Dämmstoffe gegen Kälte besser wirken als gegen Hitze (Vergleich Holzdämmfaser besser im Sommer als Steinwolle, aber im Winter umgekehrt). Ich könnte mir aber vorstellen, dass der tatsächliche Effekt im Sommer zu vernachlässigen ist bzw. man ihn kaum merken würde.

    Bei mir steht ja voraussichtlich nächstes Jahr das Dämmen der obersten Geschossdecke an. Tendenz bisher - weiterhin- Steinwolle /Klemmfilz. Ich vermute ab 20 cm müsste es ausreichen, um den vorgegebenen Wert zu erreichen.
    Geändert von SuperVegeta (27.08.2022 um 17:36 Uhr)

  12. #207
    Der Unterschied beruht, wie ich schon dargelegt habe, auf der Rohdichte des Dämmstoffs. Eine höhere Rohdichte bedeutet höheres Gewicht, höheres Gewicht bedeutet mehr Speichermasse. Nun kommt die Tageshitze daher und wirkt auf die Dämmschicht ein, bei der Dämmung mit der höheren Rohdichte dauert es viel länger (vier bis fünf mal länger), bis die Hitze diese Speichermasse aufgeheizt hat. Erst anschließend kann die Hitze weiter in Richtung Wohnung vordringen, das wäre dann durch die Phasenverschiebung aber nicht schon abends der Fall, sondern erst nachts zwischen 0 und 3 Uhr. Zu dieser Zeit ist es aber draußen längst nachtkühl, daher wandert die meiste Wärme aus der Dämmung dann gar nicht mehr nach innen, sondern zurück nach außen. Der geringe Rest, der eventuell nach innen dringt, kann durch nachts offene Fenster direkt wieder abgelüftet werden.

    Ich habe das für meine Dachschrägen ja durchgerechnet, an der Innenseite der Dachschrägen gibt es über 24 h mit einer Dämmung aus 180 mm Holzfaserdämmplatten mit WLS 038 nur eine Temperaturschwankung von knapp 1K, eine richtige Temperaturspitze ist daher kaum mehr feststellbar. Aber seien wir mal pingelig, dann erreicht die Temperaturkurve einen seichten und sehr langgezogenen Scheitel zwischen 21 und 08 Uhr, einer Zeit also, wo man fest immer die Fenster öffnen kann, um die Wärme direkt wieder zu entlassen.

    Mit einer gleich starken Mineralwolledämmung, die sogar nur WLS 032 ist, schwankt die Temperatur über 24 h betrachtet um satte 5K. Die Phasenverschiebung beträgt bei der Mineralwolle trotz ihres etwas besseren U-Werts nur 5,5 h, das heißt, innen steigt bereits ab 09.30 Uhr stetig die Temperatur, bis sie schließlich gegen 20.30 ihren Scheitelpunkt erreicht. In dieser Zeit kann man normalerweise an heißen Sommertagen nicht lüften, weil es draußen noch viel heißer ist.

    Du willst nun aber, wenn ich es richtig verstanden habe, nicht die Dachschrägen dämmen, sondern die DG-Decke. Die war bei Dir glaube ich aus Beton. Die mögliche Dämmlösung hängt maßgeblich davon ab, ob der Dachboden begehbar oder als Abstellraum nutzbar sein soll. Muß er nicht begehbar sein, wäre Steinwolle möglich.

    Rechnen wir mal mit einer 30 cm dicken Betondecke, 1% armiert. Da würdest Du schon mit einer 160 mm Schicht aus Steinwolle WLS 040 dem gesetzlichen Mindest-U-Wert genügen. Mit 200 mm Dämmstärke läge die Konstruktion bei einem U-Wert von 0,188, das bedeutet pro Heizperiode und m² verlierst Du über die Decke dann noch 15 kWh Wärmeenergie, die Du mit Gas wieder erzeugen mußt. Der Hitzeschutz wird hier durch die enorme Rohdichte der Betondecke in Verbindung mit der Dämmung geliefert, die Decke unterliegt innen keinerlei Temperaturschwankung. So gesehen könnte jeder Dämmstoff ohne Bedenken in Sachen Hitzeschutz verwendet werden, weil der Beton immer die Speichermasse liefert.

    Meine DG-Decke ist mit protzigen 460 mm Glaswolle gedämmt, damit erreicht sie einen U-Wert von 0,073 W(/m²K). Diese Decke verliert nur noch 6 kWh pro m² und Heizperiode an Wärmeenergie. Durch die viele Glaswolle hat man ein etwas höheres Gewicht, wodurch hier die Temperatur innenseitig binnen 24 h nur um 2K schwankt. Aber das ist eben trotz der enormen Dämmstärke doppelt so viel, wie bei nur 180 mm Holzfaserdämmung. Das zeigt eindrucksvoll den enormen Vorteil der Holzfaserdämmung im Hitzeschutz. Die ist übrigens auch im Schallschutz Mineralwollen deutlich überlegen.

  13. #208
    Wenn ich den Dachboden mit Holzfaserplatten dämmen würde, bliebe dieser dann begehbar? Bei Steinwolle ist es ja glaube so, dass man über der Steinwolle dann noch Platten verlegen muss, damit es begehbar bleibt. Diesen Schritt würde man mit einer Holzfaserplattendämmung sparen? Oder wie wäre da der Aufbau?

  14. #209
    Du hast falsche Vorstelllungen von Holzfaserdämmplatten, das ist ein lockeres relativ weiches Material. Da kann man auch nicht drüberlatschen.

    Bleibe ruhig bei Steinwolle, wenn die Decke aus Beton ist.

    --> Ansehen ?

    Auf diese Dämmplatten müßtest Du dann z. B. OSB-Platten legen, um das begehbar zu machen. Falls die Decke Risse hat oder Löcher, muß außerdem unter die Dämmung noch eine Dampfsperrfolie gelegt werden. Steinwolle ist viel kostengünstiger als Holzfaserdämmung und bei einer Betondecke brauchst Du wie gesagt keine Holzfaser als Hitzeschutz.

  15. #210
    Habe ich auch wieder was gelernt, danke robert Ansehen ?

    Wie "umständlich" bzw. teuer wäre es denn aus einer alten Holzdecke/Boden eine/n aus Beton zu machen?
    Bei mir ist im alten Teil des Hauses oft noch Holz, im neuen schon Beton und ich hasse das ständige knarzen bei Böden die aus Holz sind (damit meine ich nicht den verlegten Boden sondern quasi die Decke).

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