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  1. #646
    Robert hats immer gewusst!

    Bisher finde ich zu Radon aber nur dass es das Lungenkrebsrisiko fördert, ob das Radon etwas mit meinen Symptomen beim Training zu tun hat ist fraglich, zumal die auch Auftreten wenn ich ordentlich lüfte.

    Mein Haus steht an einem Westhang, ist quasi teils in den Felsen gehauen. Zudem ist der alte Kellerteil relativ offen, also es gäbe genug Stellen wo Radon leicht in den Raum eindringen kann. Ich hatte es also durchaus für möglich gehalten dass der Radon Level erhöht ist, aber ob es so ist, kann man nur durch Messung herausfinden. Das habe ich hiermit getan.
    Man kann auch (weiß gerade nicht ob kostenlos) vom Amt sich so Passivsonden holen die man dann längere Zeit aufstellt, ins Labor schickt und dann die durchschnittliche Konzentration misst.

    Für nur mal in Keller zur Waschmaschine gehen etc. ist das Radon recht unproblematisch. Es geht in erster Linie darum längere Expositionen zu vermeiden.
    Da ich aber im Keller trainiere, momentan zwar nicht ganz so häufig, aber lass es 2-3h die Woche sein, in Zukunft hoffentlich wieder mehr, dann kommt da schon was über die Jahre/Jahrzehnte zusammen.

    Volker wird es sich nun dreimal überlegen ob er seinen Keller ausräumt um dort zu trainieren...

    Erstmal werde ich alles gut austesten, wieviel hat der Keller, wieviel der neue Keller, wieviel der alte Keller, wie gut bekomme ich es weg gelüftet, etc. etc.Dann schau ich weiter.Wenigstens ist im Wohnraum die Konzentration unauffällig. Ich werde noch mein Büro und das untere Bad testen, denn diese beiden Räume sind nicht unterkellert, haben also theoretisch direkt Kontakt zum Erdreich. Gerade in meinem Büro ist es, war es auch schon vor dem Einzug als es noch komplett leer stand, relativ muffig.

    •   Alt

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  2. #647
    Ich bin ja DURCH Deine Symptome beim Training auf den Radon-Verdacht gekommen, der sich durch die Messung nun bestätigt hat. Du darfst daher davon ausgehen, daß es da einen Zusammenhang gibt. Die WHO empfiehlt 100 Bq als Grenzwert, zwar bezogen auf längere Zeit, aber den überschreitet Deine Kellerluft ja um fast das Fünffache. Außerdem ist (noch) nicht geklärt, ob der Meßwert dort sonst regelmäßig niedriger läge als bei der vorgenommenen Messung. Es könnte sogar umgekehrt sein, daß es Ausreißer nach oben gibt.

    Muffigkeit sagt nichts über eine Radonbelastung der Luft aus, Radon ist geruchlos. Da spielt dann eher aufsteigende Feuchtigkeit eine Rolle, weil Untergrund und Fußboden nicht dampfdicht gegeneinander gesperrt wurden oder die Sperre verrottet ist.

    Das Problem das Radon je nach Konzentration und Expositionsdauer mit sich bringt, ist die Radioaktivität. Daß eine solche Einfluß auf die Krebsentstehung hat, ist erwiesen. So findet man etwa am Harz vergleichsweise sehr hohe Erkrankungsraten, seit dem radioaktiven Fallout nach der Tschernobyl-Katastrophe. Vielleicht kannst Du Dich noch an den Kurzhund erinnern (Master P aka Short Dawg), der stammte aus Hörden am Harz und er hat von einer immensen Frühsterblichkeit in seiner Region berichtet, alle durch Krebs. Radon ist zwar vergleichsweise weniger gefährlich, aber ungefährlich ist es eben auch nicht. Es verursacht in aller Regel eine langfristige Belastung durch den steten Nachschub aus der Erde.

  3. #648
    Und in wie weit steht das Radon jetzt mit meinen Symptomen beim Training in Verbindung?

    Ja Radon ist geruchlos, aber Muffigkeit kann eben genau von dort kommen, wo auch Radon herkommt, also könnte es ein Indikator sein.
    Ich werde jetzt einfach Stück für Stück alle relevanten Räume testen. Hab nämlich auch kein Bock dass in meinem Büro erhöhte Werte sind, dort halte ich mich mitunter sogar länger auf als im Keller.

    Volker würde als erstes seine Toilette messen, aufgrund seiner dortigen hohen Verweildauer.

  4. #649
    Ansehen ? Zitat von LordXerxes Ansehen ?
    Und in wie weit steht das Radon jetzt mit meinen Symptomen beim Training in Verbindung?
    Möglicherweise in direkter Verbindung. ^^

    Ansehen ? Zitat von LordXerxes Ansehen ?
    Was mich aber schon seit längerem nervt, ist die Tatsache, dass ich beim training immer mehr erschöpft bin bzw. nicht direkt erschöpft, Kraft ist da, sondern mein Kreislauf fängt schnell an nicht mehr so toll zu sein. Es kommt oft vor dass mir etwas schlecht wird und ich mich total unwohl fühle.
    Radonbelastung in der Luft führt gern zu Symptomen wie Müdigkeit, Kopfweh, Übelkeit, Atembeschwerden/Luftnot und bei häufiger Exposition auch zu chronischen Atemwegserkrankungen, gehäuften Atemwegsinfekten ("Erkältungen") und eben zu einem deutlich erhöhten Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Eigentlich ist nur das Rauchen ein noch größerer Risikofaktor insoweit.

    Bedenke, daß ich das Thema Radon in die Runde geworfen hatte, nachdem Du Deine Beschwerden während des Trainings im Keller geschildert hattest. Wenn das nicht zueinander passen würde, hätte ich damit doch nicht angefangen. Ansehen ?

  5. #650
    Ich frage daher so doof, weil ich bisher zu Radon und seinen Symptomen nichts weiter finden konnte als die Strahlung und die damit einhergehenden höheren Krebsrisiken über die Jahre.
    Akute Symptome scheint es nur bei sehr sehr hohen Radonkonzentrationen zu geben. Radon selbst ist wohl per se nicht schädlich (außer dessen Zerfall/Strahlung).

    So oder so werde ich jetzt auf jeden Fall versuchen die Radonlast in meinem Gym zu senken!

    P.S. Danke Robert dass du mich auf dieses Thema aufmerksam gemacht hast!
    Geändert von LordXerxes (21.10.2025 um 17:11 Uhr)

  6. #651
    Ansehen ? Zitat von LordXerxes Ansehen ?
    Ich frage daher so doof, weil ich bisher zu Radon und seinen Symptomen nichts weiter finden konnte als die Strahlung und die damit einhergehenden höheren Krebsrisiken über die Jahre.
    Das ist ja mein Beruf, außerdem kann ich mir eh jeden Scheiß merken. Ansehen ?

  7. #652
    Ansehen ?
    Ansehen ?

    Hier mal die aktuellen Werte und Verlauf aus meinem Gym. Ich hatte jetzt die Metalltür zum alten Keller zu gemacht.
    Nach dem Lüften vom Training gestern sind die Werte auch mal auf um die 60 Bq abgesunken.
    Es ist eine deutlich niedrigere Belastung als im alten Keller zu sehen. Meine Vermutung, wonach sich das Radon hauptsächlich im alten Keller einschleicht, hat sich so bestätigt.
    Erfreulich für mich, denn bei so niedrigen Werten reicht Lüften wohl vollkommen aus. Leanring: Auch im Sommer die Tür zum alten Keller dauerhaft geschlossen halten. Ist zwar schade, da ich so weder die Heizungsabwärme noch die Luftentfeuchter Trockenheit für das Gym nutzen kann. Jedoch sollte beides nicht unbedingt nötig sein. Im Gym ist ein Heizkörper und feucht wird es auch in erster Linie im alten Keller.

    Ich werde dann auch noch von Zeit zu Zeit ein paar andere Räume im Haus messen, die die nicht unterkellert sind, also auch hier potentiell die Möglichkeit besteht dass Radon eindringt.
    Auch werde ich im späteren Verlauf den alten Keller etwas zerpflügen und schauen aus welchem Bereich, es sind auch 3 "Räume" (jedoch ohne Tür), dort am meisten Radon kommt.

  8. #653
    Wirken sich das Lüften und die geschlossene Blechtür denn auf Dein Wohlbefinden aus, oder hast Du immer noch die körperlichen Beschwerden?

  9. #654
    mein Keller ist nachher auch verstrahlt, aber ich nutze die Strahlung um stärker zu werden Ansehen ?

  10. #655
    Das kann ich jetzt noch nicht sagen, da ich zum einen erst einmal seit der Erkenntnis trainiert habe und zweitens momentan nur sehr moderat trainieren kann wegen Krankheit und sonstigen Wehwehchen.
    Damals hatte zumindest Lüften keinen wirklich spürbaren Unterschied gemacht, wobei ich da auch nocht nicht die Güte der Lüftung mit z.B. dem CO2 Sensor geprüft habe.
    Die Lüftungsmenge hängt ja stark von der Außentemperatur ab. Im Sommer wenn es draußen warm ist, bleibt die kältere Luft quasi unten im Keller und kaum Frischluft strömt durch die Kellerfenster herein. Im Winter hingegen strömt die sehr kalte Außenluft sehr schnell in den Raum.

  11. #656
    In meinem Büro scheint glücklicherweise keine erhöhte Radonkonzentration zu herrschen. Das ist gut.
    Jetzt werde ich den Sensor an verschiedenen Stellen im Keller aufstellen, um ein Gefühl dafür zu bekommen wo der größte Eintritt ist.


    Etwas anderes: Ich habe dieses Wochenende endlich die Muße gefunden meine Fenster alle zu checken und einzustellen. Nachdem ich eines der Schlafzimmerfenster von ein paar Wochen einstellen musste, nachdem es sich hat nicht mehr schließen lassen, war es dort mutmaßlich nicht mehr richtig dicht.

    Also habe ich mir ein Youtube Video angeschaut wie man genau meine Fenster einstellt. Höhe, Neigung etc. sind kein Problem, interessant war es beim Anpressdruck, denn hier unterscheiden sich meine Fenster natürlich von denen die man im Internet findet. Die Stellschraube zum einstellen des Anpressdruck hat bei mir nur der eine der Verschlussdinger am Fenster. Die anderen 3-5 (je nach Fenster) haben diesen nicht, obwohl er in den Videos und Bildern bei den anderen da ist. Finde ich etwas komisch, denn was nützt es mir den Anpressdruck nur an einer Stelle zu justieren, während der bei den anderne quasi immer gleich ist (nein robert, an den Zapfen lässt sich hier auch nichts einstellen, bei Roto Fenstern passiert das ausschließlich über die Metalldinger, aber selbst wenn ich im Internet suche, ich finde nur die Verstellbaren, die die ich habe finde ich nirgends...)

    Egal, dann stelle ich es eben so gut es geht ein.
    Ein richtig genialer Tipp aus einem Video hat es echt gebracht. Und zwar sind diese Metalldinger (keine Ahnung wie ich es nennen soll, hier sieht man sie, die 2 linken sind es, nur dass bei meinen die eine Schraube beim ganz linken nicht existiert, also auch keine Vorrichtung für die Verstellschraube ist, es ist nur die zum Anschrauben da Ansehen ? ) sind quasi für links und rechts öffnende Fenster gleichermaßen gemacht, also universell. Wenn ich jetzt die Teile vom linken zum rechten Fenster tausche und umgekehrt, dann beansprucht er genau die andere Seite, d.h. die schon abgenutzte Seite wird nicht mehr gebraucht und die jungfräuliche Seite genutzt. So kann ich nur durch das hin und her tauschen der alten Metalldinger diese erneuern und die ursprüngliche Funktion wiederherstellen.

    Das habe ich gemacht wo es nur ging, leider nicht bei allen, aber doch viele Fenster konnte ich so erneuern. Dann habe ich alles was ging eingestellt und den Papiertest gemacht. Es hat wirklich gut funktioniert, ich konnte sagen wir mal 95% der Test an verschiedenen Stellen der Fenster gut bis sehr gut abdichten. Im Schlafzimmer merkt man das deutlich. Heute Nacht so gut wie nichts mehr von der Außenwelt gehört, selbst die Kirchenglocken waren etwas leiser.
    Auch lassen sich jetzt (fast) alle Fenster wieder einwandfrei öffnen und schließen. Ich bin guter Dinge dass diese 35 Jahre alten Fenster so noch ein bisschen halten.
    Irgendwann werde ich sie dann nach und nach durch Neue ersetzen, vllt mache ich es sogar selbst.

  12. #657
    Die Dinger heißen "Schließstück" oder "Schließteil" (ganz links) oder "DK-Schließstück". DK steht für Dreh-Kipp, das ist das zweite Teil auf der Website und es ist immer unten in der Ecke des Fensterrahmens verbaut. Diese Roto-Beschläge kann man aber mit einem Inbusschlüssel auch im Anpreßdruck einstellen. Neben dem Sechskantloch ist ein kleiner Punkt eingeschlagen, zeigt er zum Zimmer, ist der Anpreßdruck am geringsten, zeigt er nach außen, ist der Anpreßdruck am stärksten. Zwischenstellungen sind möglich.

  13. #658
    Ich glaube dann hast du mich nicht verstanden.
    Ansonsten erkläre mir gerne wie ich an meinen Fenster den Anpressdruck einstelle.
    So sehen meine Schließstücke/teile aus:

    Ansehen ?

    Hingegen die DK-Schließstücke sehen tatsächlich so aus wie auf der Homepage und diese lassen sich auch verstellen.

  14. #659
    Die lassen sich natürlich nicht verstellen, die sind nur einteilig. Mache mal ein Foto der Schließzapfen, die hinter das Schließstück greifen.

  15. #660

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